Kunstinstallation „Stoanerne Mandln“
Bauleitung: Ing. Roland Atzwanger – Ingenieurbüro Bergmeister
Orte: Auer, Toblach, Antholz, Vetzan, St. Lorenzen
Fertigstellung: Jänner 2026
Für die Olympischen Winterspiele 2026 Milano Cortina wurden an fünf markanten Standorten in Südtirol besondere Kunstinstallationen realisiert: die „Stoanernen Mandln“ aus den regionalen Gesteinen Porphyr, Granit und Marmor mit Ringen in den olmpischen Farben dienten als markante Wegweiser zu den Sportstätten.
Die traditionelle Praxis der „Stoanernen Mandln“ entlang von Wanderwegen wurde von Künstler Mario Varesco (MFOR) aufgegriffen und durch die Farbgebung mit der olympischen Idee von Frieden und Zusammenhalt in Verbindung gebracht.
Unser Beitrag lag in der logistisch anspruchsvollen Umsetzung: Auswahl, Bearbeitung und Vorbereitung der massiven Natursteine sowie der Transport und die präzise Montage an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten in Auer, Toblach, St. Lorenzen, Antholz und Vetzan.
Die Installation der Elemente erfolgte mittels Kranwagen auf speziell vorbereiteten Fundamenten mit Stahlverankerung. Das Projekt stellte hohe Anforderungen an Logistik, Präzision und Koordination – und wurde trotz komplexer Rahmenbedingungen termingerecht realisiert.
Wir sind stolz darauf, den Olympischen Gedanken vom Steinbruch bis in alle Regionen Südtirols transportiert zu haben.